Leben in Costa Rica

„Raus aus der Kleinstadt, rein in die wilde Welt!“ Mit diesem Ziel vor Augen sind wir im Juli 2018 in Deutschland losgefahren. Und nun, ein Jahr später landen wir genau dort, wo wir eigentlich nicht mehr sein wollten: in einer Kleinstadt. 

Atenas, unsere neue Heimat auf Zeit liegt zentral, so ziemlich im Herzen von Costa Rica auf einer Höhe von knapp 700m, umgeben von Kaffeeplantagen. Viele der Hauptattraktionen des Landes sind nur höchstens zwei bis drei Fahrstunden entfernt. Obwohl  Distanzen in Kilometern gemessen, in Costa Rica nicht groß sind, benötigen sie, gemessen in Zeit, ewig. Straßen sind, außer der Hauptverkehrsader R27, die sich zum Glück fast vor unserer Haustür befindet, nie gerade, schlängeln sich in Serpentinen durch den dichten Dschungel, durch nebelverhangene Baumwipfel, wieder herunter an die Küste. Der Verkehr ist, zumindest auf den Hauptstraßen dicht. Man braucht Geduld, Zeit und ein ziemlich dickes Fell. Das wird uns, während unserer Pause in der gemütlichen friedlichen kleinen Stadt wohl hoffentlich ganz von alleine wachsen, wenn wir ihm ein bisschen Zeit und Raum geben, wird uns rüsten den Rest dieses Landes etappenweise von hier aus zu erkunden. 

„Eine Oase des Friedens in einer von Gewalt und politischen Unruhen geprägten Region Zentralamerika“ betitelt Wikipedia Costa Rica. Und genauso fühlt es sich an. Die Kolonialgeschichte Costa Ricas unterscheidet sich deutlich von der seiner Nachbarländer. Von Diktatur und Bürgerkriegen wurde dieses Land weitgehend verschont, anders als in anderen zentralamerikanischen Ländern hat sich hier nie eine Großgrundbesitzerelite ausgebildet, ist hier die Wirtschaft nicht auf Ausbeutung und Sklavenarbeit gegründet. Stattdessen organisieren sich die Bauern in Kooperativen. Der Kaffeeanbau beruht auf einem umfangreichen Netz aus Großhändlern und Bauern, es gibt schätzungsweise 130000 Kaffeeplantagen. So haben alle die Möglichkeit, ihre Produkte zu verkaufen. Die Kooperative von Atenas betreibt einen Supermarkt, ein Cafe, eine Tankstelle, einen Wochenmarkt und einen Landhandel. Jeder der Mitglieder profitiert von den Einnahmen und das schlägt sich auf das Gemeinschaftsgefühl nieder. Die Menschen hier sind zufrieden, jeder vom Tankwart bis zum Marktverkäufer scheint das, was er tut gern zu machen. Bedankt man sich für etwas, bekommt man immer ein „con mucho gusto“ ( sehr gern geschehen) entgegengelächelt. Der Parkplatzwächter des Coopesupermarktes begrüßt mich jedes Mal mit „Guten Tag meine Königin“, die Bäckerin schenkt uns Baguette extra, damit wir die vielen Kinder satt bekommen, die Werkstattschrauber winken, wenn wir vorbeifahren. Fatima, die Kassiererin der Pulperia, in der wir Kleinigkeiten und Fleisch kaufen, erkundigt sich nach der Schulwoche der Kinder, danach, wie es Timms Rücken geht und ob unser Besuch wieder gut in der Heimat gelandet ist. Der Kassierer an der Zollstation ist mit Timm auf Facebook befreundet, seine Spanischlehrerin gibt alles und noch viel mehr, um liebevoll Grammatik und Vokabeln in seinem starren Kopf zu verankern. Andrés, Timms Physiotherapeut mutiert zum Personaltrainer und schließlich zum Freund, mit dem Timm auf einer mehrtägigen Wanderung den Chirripo, den höchsten Gipfel Costa Ricas erklettert. Maria, Christian und ihre Kinder Pia und Sofia werden zu unserer Costa Ricanischen Familie, wir bekochen uns gegenseitig, machen Ausflüge und spielen gemeinsam Volleyball. Die Kinder fühlen sich in der Schule aufgehoben, finden schnell Anschluss und Freunde. Es dauert nicht lange und wir sind angekommen, mitten drin im wuseligen Leben einer Costa Ricanischen Kleinstadt. 

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Wobei „ankommen“ in diesem Fall übertragen gemeint ist. Im eigentlichen Sinne ist das hier nicht so einfach. Unser Haus liegt ein paar Kilometer außerhalb, umgeben von dichtem Grün. Wenn ich möchte, dass uns jemand besuchen kommt, muss ich ihm einen Standort schicken, da es in Costa Rica keine Straßen Namen und Hausnummern gibt. Je nachdem, wen man fragt und von wo aus fällt die Adresse eines Hauses immer anders aus. Die Wegbeschreibung des Familienvaters könnte folgendermaßen lauten: Von der Bar „la cantina del Pueblo“ 300m in nördliche Richtung, nach dem 2. Geschwindigkeitspoller scharf rechts, 200m geradeaus, das dritte Haus auf der rechten Seite, Farbe Grün. Die Dame des Hauses würde vielleicht die Kirche als Ausgangspunkt nehmen, die Tochter den Frisör, der Sohn den Fußballplatz und auch die Farbe des Hauses würde, je nach Empfinden von Grün über Schwimmbadblau bis zu Himmelblau variieren. 

„Grinchgrün“ ist die für mich vorherrschende Farbe. Wir befinden uns zum Anfang der Regenzeit, jeden Morgen, wenn ich die Augen öffne, glitzert die Sonne durch das dichte Blätterdach, jeden Nachmittag um Punkt zwei zieht sich der Himmel zu und der Himmel entlädt sich in Regen, Blitz und Donner. So geht das mehrere Monate. Ich liebe die nachmittäglichen Gewitter, mag den herabstürzenden Regen und die Donnerexplosionen. Natur ist hier so gewaltig so ungezähmt, so allgegenwärtig. Nach den Gewittern sind alle Spannungen entladen, ausgetobt und leergedonnert ist die Luft wie frisch gewaschen und klar. Ich mag es, wenn die Sonne langsam wieder durch die Wolkendecke kriecht und der Tag weiter macht, als sei nichts gewesen. Wenn die Grillen ohrenbetäubend zirpen, als sei es ihr Verdienst, dass das Gewitter weiterzieht. Schmetterlinge und Kolibris flattern durch die bunten Gartenblumen, Papagein schreien gut getarnt von den Wipfeln der Bäume am Haus. Ein bunter Specht durchlöchert das Totholz des Baumes am Pool, ab und zu kracht ein größerer Ast herunter, verfehlt uns zum Glück jedes Mal. Alle vier Jahreszeiten wandern hier durch einen Tag. Ab und zu kommt ein Erdbeben dazu, während unserer Zeit in Atenas wackeln sechs Mal die Scheiben, Wände und Betten, oft klemmen danach die Türen. Im Laufe der Regenzeit wird es feucht im Haus, wir müssen an sonnigen Tagen die Kleiderschränke öffnen damit die Feuchtigkeit aus den Klamotten abdampfen kann. Alles Mögliche beginnt zu schimmeln, muffig zu riechen, stören tut uns das nicht. Wir sind unendlich dankbar, an diesem Ort verschnaufen zu dürfen.

Jeden Morgen laufen in unserer Küche die Cornflakes davon und auch sonst ist das Leben in unserem Haus äußerst artenreich. 300.000 der insgesamt 500.000 Tierarten in Costa Rica sind Insekten. Ein Großteil von ihnen lebt im und um unser Haus. Um auch in der Regenzeit gut durchlüftet zu sein, sind im Untergeschoß die Fensterscheiben durch Holzgitter ersetzt, durch die fröhlich das Leben von außen nach innen und wieder nach außen wandert. Oft mit unserem Essen im Gepäck. Rote große Blattschneideameisen schleppen in Karawanen Brotstücke und gekochte Spaghetti aus dem Fenster, kleine schwarze Ameisen krabbeln durch die Betten und überall in der Küche, beißen schmerzhafter, als man es ihrer Größe zutrauen würde. Riesenhafte schwarze Ameisen mit furchteinflößenden Mundwerkzeugen räumen die Krümel unter den Tischen weg, leben im ganzen Haus, lassen uns aber in Ruhe, wenn wir uns nicht aus Versehen auf sie setzen oder stellen. Wenn sie beißen, tut es höllisch weh. Mehr als die schwarzen Skorpione, die sich in jedem Winkel des Hauses verstecken: in der Besteckschublade, zwischen den Kochtöpfen, in der gefalteten Wäsche, hinter Bilderrahmen, in den Schulrucksäcken der Kinder. Einmal nimmt Max einen Skorpion aus Versehen im Brotdosenfach mit in die Schule. Dieser versteckt sich dort den ganzen Tag, kommt am Nachmittag unentdeckt wieder mit nach Hause, verlässt, sobald der Rucksack den vertrauten Küchenboden berührt, den Rucksack fluchtartig. Einmal zieht eine Skorpionmama in meinen Schuh, bringt dort ihre 30 Jungen zur Welt. Sie leben dort ungestört, die Kleinen wachsen heran, bis ich eines Tages meinen Fuß hineinstecke, ohne wie sonst üblich den Schuh ausgeschüttelt zu haben. Es tut weh, sehr weh und innerhalb von 1,5 Stunden schwillt meine Zunge an und mein Mund wird taub. Alles völlig normal, es wird mich stärker machen, sagt die Apothekerin, rät mir, Gewürznelken zu kauen. 

Auch völlig normal, jedenfalls wenn man mal genauer nachfragt, sind die Maden der Dasselfliege (Torsalos), die sich unter die Haut graben und sich dort am Gewebe des Wirts dick und rund fressen, bis sie mit einer Größe von ca. 2 cm schlüpfen und sich zu Boden fallen lassen. Erkennen kann man den Befall an Hautbeulen, die in einem Zeitraum von ca. 4 Wochen immer größer werden, fürchterlich weh tun, während es von innen frisst. Bevorzugte Wirte sind Rinder. Vor allem die auf der Weide gegenüber unseres Hauses sind übersät von den riesigen Beulen. Auf den Rücken der Tiere sitzen regelmäßig Greifvögel, picken die dicken Proteinbomben aus dem Fell der stillhaltenden Kühe. Manchmal- und leider passiert das Timm- verirren sich die Mücken, welche die Eier der Fliegen übertragen, auch auf den Menschen. Ein Pickel an seiner Stirn wird größer und größer, sticht schmerzhaft. Irgendwann, nachdem Timm das nächtliche Fressen der Larve  lange wachgehalten hat, fragen wir Doktor Google um Rat. Die Lösung: Ich soll ihm ein rohes Stück Fleisch über Nacht auf die Stirn kleben, wenn wir Glück haben, zieht die Larve um. Bevor wir das versuchen, verschließt Timm, einem anderen Rat folgend, das Atemloch mit einer fetthaltigen Salbe. Die Larve, die droht zu ersticken, versucht es erwartungsgemäß wieder frei zu graben. Genau in dem Moment, in dem ihre Schwanzspitze aus dem Loch guckt, greift Timm zu, zieht mit einer Pinzette ihren mit Wiederharken gespickten Körper langsam aus dem Loch. Mein Magen rebelliert. Als wir ein paar Wochen später den Hund Newton von den ersten beiden von 17 Larven befreien müssen, nachdem er tagelang winselnd im Kreis gelaufen ist, bin ich deutlich nervenstärker, helfe Christian bei der Operation, bevor wir aufgeben und den Hund zum Tierarzt bringen. Auch Skorpione schrecken uns bald nicht mehr. Mit Becher und Papier bewaffnet, fangen wir sie ein und setzen sie nach draußen. 

Überall im Haus leben Geckos, deren Rufe uns in der Nacht versichern, dass sie sich um die Mücken kümmern. Ab und zu verirrt sich ein Glühwürmchen von draußen nach innen, tanzt über unser Bett. Von draußen quaken schuhgroße Kröten, deren toxischer Schleim einen Hund ins Jenseits befördern könnte. Nachts treffen sie sich am Pool im Garten, den Adrian, unser Vermieter extra mit einer Kante versehen hat, mit deren Hilfe die Kröten wieder hinauskommen. In den umliegenden Bäumen kraxeln Leguane, fressen sich an den Obst und Gemüseabfällen satt, die wir Ihnen bereitlegen. Unter dem Dachvorsprung unseres Hauses leben Fledermäuse, ab und zu verirren sie sich nachts ins Haus, wenn wir vergessen, ein Fenster zu schließen. Ihre Köttel rieseln vom Dach in meinen Morgenkaffee. Wildbienen bauen ihre Nester an jeder nur möglichen Stelle im und um das Haus und mehr als einmal müssen wir bewegungslos innehalten, bis der Schwarm samt Königin in ein neues Nest umgezogen ist. Natur, das stellen wir schnell fest, ist hier um vieles lebendiger als bei uns in Deutschland. 

Es ist ein komisches Gefühl, nun plötzlich aus der Rolle des Overlanders, in die wir uns so mühevoll eingelebt haben, in die Rolle des Expats katapultiert worden zu sein. Wir brauchen einige Wochen, uns an das „an einem Ort sein“ zu gewöhnen. Den Kindern tut die Pause gut, sie genießen den Platz, spielen Lego, malen, machen Musik, spielen mit den Nachbarsmädchen Pia und der kleinen Sophie. Sie toben mit den Hunden, spielen im Pool, im Garten stehen zwei Fußballtore,die eifrig beschossen werden, wir entdecken Volleyball als Familienspiel.

Als Timm operiert wird, lasse ich die Kinder zwei Tage unter Marias Obhut, spreche mit Ärzten, beurkunde den Kauf unseres Autos. Ich bin unendlich dankbar, die Kinder nicht mitschleppen zu müssen, kann unser Glück kaum fassen, bedanke mich erneut beim Schicksal, dass es uns nicht nur ein wunderbares Haus, sondern auch Christian und Maria beschert hat. Das Krankenhaus erinnert an ein 5-Serne Hotel, Timm darf sich jeden Tag sein 4-Gänge Menü selbst zusammenstellen, die Krankenschwestern erinnern an Stewardessen von Emirates, sind wahnsinnig freundlich aufmerksam und hübsch anzusehen. 

Um den Zeitunterschied zu überbrücken, steht Timm, als er wider zu Kräften gekommen ist, jeden Morgen um vier Uhr auf, arbeitet bis er die Kinder um sechs weckt. Ich stehe ebenfalls früh auf, mache Yoga, schreibe ein bisschen auf der Veranda, während vor meinen Augen der Garten aus der Dunkelheit kriecht und die Sonne dotterfarbenes Licht verschüttet. Um sieben fährt Timm die Kinder in die Schule, geht danach entweder zur Physiotherapie oder zum Spanischunterricht. Jeden Morgen kommt die 2,5 Jährige Sofie herüber, damit wir zusammen unseren Cafecito trinken: sie einen Cranberrysaft aus einer kleinen blauen Emailletasse, ich meinen Kaffee, der in den Hängen rund um unseren Ort Atenas wächst.

Nur einmal, bekommt unser Glück eine kleine Delle. Da unsere Importgenehmigung für Roger nach drei Monaten abläuft, wir dann, um eine Neue zu bekommen theoretisch für drei Monate das Land verlassen müssten, haben wir kurz Panik, dass unsere sechs Monate auf nur drei verkürzt werden müssen. Unsere Träume drohen kurz zu zerbröseln -bis wir bei der Recherche nach einer Lösung auf den Blog „Freedom with Bruno“ stoßen. Gerade, als wir zu verzweifeln drohen, liefert er die Lösung: Man kann sein ausländisches Auto beim „Almanacen Fiscal“, dem Zoll, einlagern und damit die Importgenehmigung einfrieren. Schweren Herzens trennen wir uns von Roger, bringen ihn zum Zollparkplatz, besuchen ihn regelmäßig, um zu kontrollieren, ob er dem stärker werdenden Regen noch standhält. 

Wir haben viel Besuch, sowohl von anderen Overlandern, als auch von unseren Familien. Die „Piraten“ Sven und Iris setzen sich in Mexiko ins Auto, als sie hören, dass wir in Costa Rica sind, kommen zu uns und bleiben drei Wochen. Wir lernen eine Schweizer Familie kennen, die ebenfalls mit einem Überlandtruck von Kanada aus unterwegs ist, anders als wir allerdings schon wieder Stalltrieb hat und zu Weihnachten in den verschneiten Schweitzer Bergen sein möchte. Auch sie bleiben einige Tage bei uns, um ihre Batterien wieder aufzuladen, ihren Kindern eine Pause vom Reisealltag zu gönnen. Timms Familie kommt zu Besuch, Max Patenonkel mit seiner Familie und gemeinsam mit ihnen entdecken wir Costa Ricas Nationalparks, Strände, Wälder, Wasserfälle, genießen die lokale Küche.

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Jeden Freitag gehen wir, um das Wochenende mit den Kindern zu feiern, Eis essen und viel schneller als erwartet, beginnen zarte Wurzelausläufer nach dem Boden zu suchen. Die Gefahr, hier Wurzel zu schlagen ist groß, immer wieder müssen wir uns in Erinnerung rufen, dass die Reise weiter geht, dass das hier nur eine Pause ist. Dass wir hier nur ausruhen, um Energie für den Rest unseres Abenteuers zu sammeln. 

Costa Rica

4 Comments Hinterlasse einen Kommentar

  1. wieder entspannt klingt dein Bericht, nahe an der Natur sein lernen aber sehr schön, Überraschungen immer dabei, schauen wie es die Einheimischen erfolgreich machen und Neues
    übernehmen. Sehr spannend, mit ein wenig Glück geht alles seinen Gang. Erholt euch gut und viel Freude weiterhin.

  2. Toller Bericht, einfach nur klasse geschrieben. Es ist schön zu hören, das es euch gut geht. Nur das Surfbrett wird wohl momentan wenig zum Einsatz kommen. 🙂
    GLG von Anja Stefan und den beiden Huskys

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