Nach 22 Monaten auf Reisen

15. Mai 2020: Ich habe ein schwarzes Notizbuch das „Logbuch unserer Reise“. Ich trage es ständig bei mir, notiere Orte, Fakten, Eindrücke, Namen, Zitate, Begebenheiten. Am 30. April schreibe ich zum letzten Mal für lange Zeit in dieses Buch. Es gibt nichts, womit ich es füllen könnte. Zu unserer bisherigen Zeitmessung- Monate seit Aufbruch in Deutschland- hat sich ein zweiter Zeitstrahl gesellt: Wochen seit dem Lockdown. Seit acht Wochen haben wir uns nicht mehr von der Stelle bewegt. In den ersten Wochen war es aufregend, sich in der neuen Normalität einzurichten, Pläne für den Notfall zu schmieden, Abläufe zu organisieren. Jetzt aber, nachdem die meisten der anderen Overlander nach Hause geflogen sind, ist es still geworden. Der letzte Monat hat mich durchgeschüttelt- in alle Richtungen und nach einer rasanten Fahrt mit dem „Coronacoaster“ hat dieser nun von Hundert auf Null in den Stand gebremst. Ich sitze mit rebellierendem Magen und wackeligen Beinen auf meinem Sitz und weiß nicht so recht ob ich aussteigen soll oder warten, bis die Fahrt wieder losgeht. Vor nicht allzu langer Zeit sass ich mit offenem Mund da und habe zugesehen, was sich da in der Welt entwickelt, habe sogar geglaubt, dass es soweit kommen musste, dass diese ganze Krise auch Chancen für die Menschheit birgt, einen neuen Weg einzuschlagen. Trotz des ganzen Horrors war ich die ganze Zeit der Meinung, dass wir, wenn wir Corona als Chance sehen, positiv aus der Misere aussteigen können. Ich hatte die Hoffnung, dass es ein Ende geben wird, eines, nach dem wir uns die Augen reiben, als würden wir aus dem Kinosaal treten, noch ganz belämmert von einer bewegenden Story und dass uns die Coronazeit eine neue Richtung gegeben haben wird. Dass wir an einer Kreuzung angekommen sein werden von der aus wir einen neuen, frischen, für uns allen besseren Weg werden gehen können.

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Irgendwann im Laufe der Zeit aber, habe ich begonnen das zu hinterfragen. Noch immer denke ich, dass das, was jeder für sich persönlich aus der Krise macht, maßgeblich bestimmt, wie wir weitergehen. Dass es aber einen Moment geben wird, an dem wir uns belämmert die Augen reiben werden, und einfach neu anfangen, das glaube ich nicht mehr. Wir werden an keine Kreuzung kommen. Corona, das habe ich im 2. Lockdown- Monat nun verstanden, gehört ab jetzt zu unserem Leben. Es gibt kein „vor“ und „danach“, jetzt gibt es nur ein „mit“, für wahrscheinlich sehr lange Zeit. Das zu erkennen, war die reinste Achterbahnfahrt und ein Kampf mit mir selbst.

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Dann habe ich eine Geschichte von Mönchen gelesen, die Wochen damit verbringen, aufwändige Mandalas mit buntem Sand zu erstellen. In dem Moment, in dem sie fertig sind, ihr Mandala in vollendeter Pracht vor ihnen liegt, zerstören sie es. Es ist eine geistige Praxis, die lehren soll Veränderung zu akzeptieren. Die verhindern soll, dass sie an etwas festhalten. Dahinter steht die Überzeugung, dass jeglicher Schmerz darin gründet, dass wir Veränderung nicht annehmen, dass wir uns auflehnen, versuchen einen alten Zustand wieder herzustellen. Genau das habe ich in den letzten Monaten versucht. Einen alten glücklichen unbeschwerten Zustand wieder herzustellen, habe mich geweigert, nicht positiv zu denken, habe mit allen möglichen Techniken meine rosa Brille poliert, die doch immer wieder dunkel angelaufen ist. Es wird kein Zurück zur alten Reise geben. Wir werden nicht mehr so unbeschwert unterwegs sein können, wie bisher, jedenfalls nicht in den nächsten Monaten. Wir werden uns im New Normal einrichten müssen, für wahrscheinlich lange Zeit.

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Peru will frühestens im September die Grenzen wieder öffnen, die schlimmste Corona Zeit steht uns in Lateinamerika vielleicht noch bevor. Neue Zahlen und Berichte über die Situation auch in unserer Provinz geben wenig Hoffnung: Man vergrößert den Friedhof, verwandelt das Sportstadion in ein Krankenhaus, die Polizei und Ärzte verfügen nicht über genug Schutzkleidung, 8 von 12 Beatmungsgeräten sind besetzt. Die am meisten betroffene Berufsgruppe sind Händler, wenn die wegfallen, kann es Versorgungsprobleme geben. Die Wahrscheinlichkeit, dass wir in naher Zukunft weiterfahren können, oder zumindest uns mehr bewegen können schwindet von Tag zu Tag. Proportional dazu wächst der Unmut der Bevölkerung. Dem wirtschaftlichen Druck können viele kaum standhalten. Die wenigsten haben Ersparnisse, leben von der Hand in den Mund. Ein lockdown bedeutet Hunger. Ziviler Ungehorsam wächst. An der Grenze zu Kolumbien wurde mit Tränengas auf 200 Flüchtlinge aus Venezuela geschossen, die über geschlossene Grenzen zurück nach Kolumbien wollten, weil sie hier absolut keine Überlebenschance haben und obwohl die Infektionszahlen steigen, denkt man über Lockerungen nach. Die Menschen haben die Wahl zwischen wirtschaftlichem Ruin und dem Virus. Der Virus bietet immerhin eine 50/50 % Chance. Wir, das ist uns dieser Tage bewusster den je, leben auch hier auf der Finca in einer Blase. Uns geht es gut, vielen Menschen um uns herum nicht. Die Stimmung ändert sich, bei uns im Camp und auch sonst überall. Unser Bestreben, uns selbst zu schützen kann nur erfolgreich sein, wenn alle daran arbeiten. Vor ein paar Tagen kamen zwei französische Familien mit 5 Kindern, die sich ebenfalls nach eigenen Aussagen in der Isolation befunden haben. Sie hatten einen Rettungsflug nach Frankreich bekommen, wollten hier auf der Finca ihre Camper einlagern. Bisher haben wir es immer so gehalten, dass Neuankömmlinge isoliert von der Kerngruppe Gestrandeter aufgestellt wurden, dass sie ein eigenes Bad bekamen, dass wir einen Sicherheitsabstand gewahrt haben, damit wir für alle das Risiko in Grenzen halten konnten. Die Franzosen nun baten wir, sich zu 9. das Männerbad zu teilen, während wir anderen 15 uns das Frauenbad teilen wollten. Ob das Sinn macht, kann man diskutieren, es war aber wichtig für das Sicherheitsempfinden für die meisten der hier Festsitzenden. Zumal die Woche davor Laura, die Brasilianerin eine Woche im Krankenhaus verbringen musste, gesundheitlich noch sehr angeschlagen war. Leider empfanden die Franzosen unser Bedürfnis nach Abstand als übertrieben, benutzen alle Klos, zuckten nur mit den Schultern, wenn wir sie baten, das ihnen zugewiesene Bad zu nutzen. Auch die Kinder hielten sich an keinerlei Abstandsregeln und irgendwann tobten Max und Carl glücklich mit ihnen über die Wiese. Auch wenn ich nicht glaube, dass eine Gefahr von den beiden Familien ausging, bleibt doch ein übler Nachgeschmack von der Erkenntnis, dass nicht jeder dasselbe Bedürfnis hat, andere zu schützen. Für mich ist es irrelevant, ob ich mit dem Sicherheitsempfinden einer Person übereinstimme. Wenn jemand Abstand zu mir wahren will, dann akzeptiere ich das, ohne es zu hinterfragen, weil es nicht in meiner Entscheidungsgewalt liegt. Aber viele denken so nicht oder können es sich nicht leisten so zu denken. Corona wird nicht verschwinden, sondern in den nächsten Monaten genauso zwischen uns sein, wie bisher. Nur werden die Menschen sich nicht mehr von dem Virus bestimmen lassen, sich nicht mehr einschränken wollen. Das sehe ich in Deutschland und auch hier in Ecuador. Nur werden die Auswirkungen in Ecuador dramatischer sein, weil es hier kein Sicherheitsnetz gibt, weil wir hier keine Kliniken haben, kein Gesundheitssystem.

Reisen wird nicht mehr dasselbe sein. Menschliche Kontakte, der eigentliche Schatz des Reisens, werden wir auf ein Minimum beschränken müssen. Mich macht traurig, dass wir vielleicht von Vorsicht und Misstrauen gelenkt werden, keine Fremden mehr auf eine Tasse Kaffee in Roger werden einladen können. Die Schwelle für unser Jahresmotto „No Limits“ wurde erneut gehoben, wir müssen uns wieder strecken. Es wird kein schnelles Ende der Krise geben, wir werden lernen müssen mit ihr zu leben, wir werden umdenken müssen. Glücklicherweise sind wir gut darin und es macht uns hoffentlich weniger Probleme als vielen anderen.

Von Maike Winnemuth stammt das Zitat „Das Leben wird vorwärts gelebt und rückwärts verstanden“. Jetzt in Zeiten von Corona bekommt dieser Satz für mich eine völlig andere Bedeutung. Plötzlich bekommt alles einen Sinn. Unsere Unfähigkeit Wurzeln zu schlagen, es länger als 4 Jahre an einem Ort auszuhalten, hatte ich sonst immer als Systemfehler interpretiert. Und nun stellt sich heraus, dass uns genau dieser Systemfehler, unser unstetes Leben, auf das vorbereitet hat, was wir in Zeiten von Corona brauchen. Wir können es ertragen, ohne Sicherheitsnetz zu sein. Wir scheuen keine Neuanfänge, haben den Mut uns Unbequemem zu stellen und sind flexibel genug, uns im Chaos zurechtzufinden. Das ist schonmal etwas, eine Basis zumindest, auf der wir aufbauen können. Natürlich frage ich mich, ob wir überreagieren. Ob wir einer medialen Panikmache erliegen. Hier jedenfalls werden Sicherheitsmaßnahmen deutlich ernster genommen, als in Deutschland. Man wird von der Polizei angehalten, wenn man keine Maske trägt, muss bis zu sechzig Dollar Strafe zahlen. Vor dem Supermarkt stehen die Menschen in einer Schlange, zwei Meter Abstand zwischen ihnen, Klebepunkte weisen den Weg. Man wird nur eingelassen, wenn ein anderer Kunde den Laden verlässt. Bevor man den Supermarkt betreten darf, wird man mit Alkohol ganzkörperbesprüht, mit einem Infrarot-Thermometer wir die Temperatur gemessen, die Hände und Schuhe werden desinfiziert. Masken sind Pflicht. Die Supermarktmitarbeiter tragen SpuSi -Anzüge, Mundschutz, Handschuhe und Plastikvisiere. Sie patrouillieren die Gänge und sobald sie sehen, dass zwei Menschen in denselben Wagen einladen, muss einer das Geschäft verlassen. Abstandsregeln werden streng überwacht. Pro Familie darf nur eine Person einkaufen und das zu festgelegten Zeiten. Unser Einkaufstag ist Donnerstag. Hat man nicht die entsprechende Endziffer auf dem Nummernschild, versperren Sicherheitsbeamte den Zutritt zum Parkplatz. Während man in Deutschland einen Mundschutz als Maulkorb und Einschränkungen als diktatorische Maßnahmen empfindet, wird hier nicht diskutiert. Um 14 Uhr bis zum nächsten Morgen ist Sperrstunde und niemand darf sich ohne Sondergenehmigung auf der Straße befinden. Brauchen wir Bewegung oder wollen wir das Grundstück verlassen muss das vor der Schule geschehen, vor 8 Uhr. Das ist manchmal schwer zu ertragen. Da die Kinder sich weigern, am Nachmittag Schule zu machen, vergehen inzwischen manchmal viele Tage ohne das wir einen Schritt vor die Tür machen. Ich fühle mich extrem eingeschränkt und nicht selten habe ich das Gefühl, dass mir der blaue Himmel auf den Kopf kracht und die Schädelbasis zertrümmert.

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Ich fühle mich benebelt im Hirn, habe Schwierigkeiten mich aufzuraffen und das beste aus dem Tag zu machen, von dem ich schon morgens weiß, wie er verlaufen wird. Ich kann mich nicht konzentrieren und träume intensiv, fast immer hat es mit Kontrollverlust zu tun. Immer zum Ende der Woche geht mir die Puste aus. Der Stillstand ist schwer auszuhalten, es ist immer fordernder positiv und hoffnungsvoll zu bleiben. Vor ein paar Wochen dachte ich, dass die Zeit hier eine gute Gelegenheit wäre, mein ¾ fertiges Buchmanuskript zu Ende zu schreiben. Der Nebel in meinem Kopf aber ist so dicht, dass ich stattdessen die ausgedruckten fertigen Seiten zerschneide und aus den Schnipseln düstere Gedichte klebe. Manchmal habe ich das Gefühl keine Luft mehr zu bekommen. Und dann, an einem Tag, an dem sich meine Brust so eng anfühlt, dass ich fest davon überzeugt bin mit dem Virus infiziert zu sein, hat Timm eine Idee: Wir gehen reiten!

Reiten, meint er, sei der perfekte Sport, den man auch betreiben kann, ohne die Abstandsregeln zu verletzen. Außerdem wären regelmäßige Reitstunden die perfekte Möglichkeit, den vom lockdown ebenfalls gezeichneten Pferden zu helfen. Und so gehen die Kinder nun jeden Mittwoch zum Reiten und wir freunden uns mit dem Sohn des Reitstallbesitzers und dessen Freund an. Tebby und Steven, beide Mitte 20, sind genau das Antidepressivum, das wir so dringend brauchen. Sie lachen viel und laut, nehmen das Leben, auch während Corona, leicht. Wir gehen zusammen wandern, machen Ausritte in die Umgebung, sie besuchen uns auf dem Campingplatz, bringen Pizza mit und unter ihrem Lachen rückt das Himmelblau wieder an seinen Platz- weit nach oben. Mit einmal finden wir die Vorstellung, ein paar Monate hier zu bleiben, gar nicht mehr so erschreckend.

Die Kinder haben zum Glück nicht viel von meinem grauen Gemüt mitbekommen, sind zu beschäftigt mit glücklich sein. Lotta sagt, ihr ging es lange nicht so gut, sie schreibt, sie liest, sie zeichnet viel,  Paula hat ihre Liebe zur Fotografie entdeckt. Beide haben Instagram Seiten mit ihren Fotos und Werken erstellt

https://www.instagram.com/explore.arts/

https://www.instagram.com/photo.xplode/

Ganz von allein suchen sich die Kinder genau solche Tätigkeiten aus, die sie in den Moment holen. Sie haben keine Angst, lieben es auf Hans‘ Finca. Hans, seine Freundin Ximena, deren Tochter und die anderen Camper werden für sie zur Familie. Sie sind den ganzen Tag an der frischen Luft, helfen unserem Campnachbarn Guido, der es sich zur Aufgabe gemacht hat das Fincapferd zuzureiten, beim Zaunbau für den „Reitplatz“, kuscheln mit der Katze Sissi, die in unseren Truck gezogen ist und spielen mit dem Hund Lotta, der nicht mehr von unserer Seite weicht.

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Für sie ist auch diese Zeit ein Abenteuer, den Stillstand empfinden sie nicht so extrem, weil sie ihre Welt in Bewegung halten. Die Jungs bauen Höhlen und Hütten, preschen mit dem Quad durchs Unterholz, horchen mit offenen Mündern Guidos Räubergeschichten am Lagerfeuer, backen mit Hans Kekse. Timm und Carl bauen aus alten Zeltstangen eine Armbrust, Paula näht uns allen Gesichtsmasken. „Wenn ich schon eine tragen muss, dann bitte auch eine Hübsche“, sagt sie und ich denke, dass ich das auch auf unsere Tage hier übertragen sollte. Wenn wir hierbleiben müssen, dann machen wir es uns so schön wie möglich!

Ecuador Nach 1,2,3..Monaten

1 Comment Hinterlasse einen Kommentar

  1. Große Herausforderungen begegnen euch immer wieder auf solch einem großen Abenteuer, manches ist nicht vorhersehbar, sicherlich schwierig, da ihr eine große Verantwortung auch euren Kindern und eurer Familie gegenüber wahrzunehmen habt. Mit Veränderungen dieser
    Art konnte man nicht rechnen. Ihr werdet auch dies bestehen können, unter Schwierigkeiten. Man lernt dabei Geduld mit sich selbst und mit anderen zu haben. Aber abwägen mit Vernunft zu entscheiden gehört auch dazu. Denn war genau noch kommen wird, ist unklar, wir kennen
    viele Hintergründe nicht, das verunsichert. Wäre ein Abbruch für euch schlimm, wenn ja warum? Wir müssen doch für unsere Entscheidungen niemanden etwas beweisen, sondern für uns, für euch persönlich eine kluge Entscheidung treffen. Denn irgendwann ist auch eine Weltreise zu Ende und das Leben zu Hause, was nicht weg ist, kann auch wieder anders, neu weitergehen. Habe damit ein wenig Erfahrung. Hadern, Nachdenken gehört immer dazu, das Bauchgefühl nicht zu unterschätzen oder übergehen, 3 x darüber schlafen, aber dann auch entscheiden und einen klugen Plan ausarbeiten, es warten auch zu Hause neue Herausforderungen, die auch zu bestehen sein werden. Alles wird anders sein und doch auch angenehm, Bekanntes wieder aufzunehmen. Habe gelernt, man kann nicht weglaufen aus seinem Leben, annehmen, aber nicht erdulden. Den Sinn bei klugen Entscheidungen entdecken wir doch oft erst im Nachhinein. Alles richtig
    machen und handeln funktioniert auch nicht immer, Wie wird es bei euch wohl weitergehen, es bleibt spannend. Viel Glück weiterhin wünsche ich.

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